|
Gemeindepartnerschaft mit Champvans |
Besuch in Champvans am 6. und 7. Mai 2006
Vor 26 Jahren wurde die Partnerschaft besiegelt; daß sie nach wie vor lebendig ist und sogar noch jünger wird, zeigte sich beim Besuch in der französischen Gemeinde. Standen am Samstagnachmittag alte Häuser auf dem Programm, klang die Party abends mit fetziger Rockmusik aus. Spaß hat es wieder allen gemacht - den Jungen und den Älteren.
| Fotoimpressionen vom Museumsbesuch in Nancray: | |
So berichtete die Kraichgau Stimme in ihrer Ausgabe am 10. Mai:
Jung, aufgeweckt und froh
„Freunde bei Freunden“ - leicht abgewandelt trifft das WM-Motto, das Bürgermeister Bruno Herberich bemühte, die Beziehung Hüffenhardts zu seiner Partnergemeinde Champvans. Der Frankreichbesuch im Jura geriet einmal mehr zu einer erlebnisreichen, fröhlichen Begegnung.
Von Annette Gast-Prior
Der 50-Plätze-Reisebus war am frühen Samstagmorgen voll besetzt, und drei Privatautos zusätzlich unterwegs nach Westen. Erstmals zählten zu der deutschen Seite der Gemeindepartnerschaft neue Familien aus Kälbertshausen und Helmstadt-Bargen, die am Sonntag bei der Rückkehr die Meinung ihrer Mitreisenden teilten: „Wir fahren wieder mit.“ Erstmals hatten sich Franzosen und Deutsche außerhalb des Partnerdorfs Champvans getroffen und den leichten Regen ignoriert, der den Rundgang durch das hervorragend restaurierte Museumsdorf in Nancray, vergleichbar Gottersdorf oder Wackershofen, begleitete. In der herrlichen Landschaft der Franche Comté tauchten Gäste und Gastgeber nach einem frugalen Mahl gemeinsam in die Geschichte der Region ein. Vor allem die Herstellung der fast allen längst bekannten Käsesorte Comté interessierte die Besucher, und Partnerschafts-Neuling Wolfgang Hasemann aus Kälbertshausen erwies sich als exzellenter Übersetzer.
Den offiziellen Teil der gemeinsamen Abendgesellschaft hielten die Bürgermeister Dominique Michaud und Herberich in einem angenehmen Rahmen, beide begrüßten die Anwesenden ohne Übersetzer in jeweils beiden Sprachen. Michaud blickte auf das „historische Ereignis“ des Silberjubiläums 2005 zurück und verwies im Vorgriff auf den Sieges-Feiertag am 8. Mai auf die gemeinsame Aufgabe, in die Zukunft zu schauen, und mahnte zur gegenseitigen Toleranz. Als Symbol für intakte Verbindungen überbrachte Herberich unter anderem WM-Bälle als Gastgeschenk für die Kinder. Beeindruckt waren die Deutschen von der örtlichen Band à Jazz, die unbeschwerte, ansteckend fröhliche Tanzmusik vortrug, einer Percussionsgruppe und einer Metal-Band. Die Jugend von Champvans und Umgebung zeigte keine Berührungsängste mit den Gästen aus Deutschland. Glücklich wäre Renate Näveke vom Hüffenhardter Partnerschaftskomitee, wenn in diesem Sinne auch das trinationale Jugendcamp verlaufen würde, das für den Sommer geplant ist und für das noch Teilnehmer gesucht werden.
[ zurück ]