Kinderferienprogramm 2006 

Geländetag beim 5./PzFlakBtl 12 in Hardheim am 22. und 23. August

Am Dienstagmorgen machten sich 17 Kinder und 2 Betreuer von Neckarelz ab auf den Weg, um im Rahmen des Ferienprogramms einen Tag bei der Bundeswehr zu erleben. Viele erschienen hierzu schon in Tarnuniform am Bahnhof.

In Hardheim kamen wir rechtzeitig zum Mittagessen an. Dort wurden wir von Hauptfeldwebel Vogel, dem Spieß der Batterie, begrüßt. Zudem stieß auch Oberstleutnant d.R. Waldenmaier mit seinen beiden Kindern zu unserer Gruppe hinzu. Nachdem man überrascht festgestellt hat, wie gut es doch bei der Bundeswehr schmeckt, bekamen wir einen Einblick in das Geschehen in der Kaserne. Zudem wurden uns mehrere historische Fahrzeuge gezeigt, die auf dem Kasernengelände ausgestellt sind. Nachdem jeder einen Blick ins Zimmer und den Spind eines Soldaten werfen konnte, machten wir uns auf den Weg zum Simulator. Dort können Rekruten virtuell Schießübungen betreiben, was viele Kinder beeindruckte. Noch mehr Spaß hatten sie allerdings am und im Flakpanzer „Gepard“, der uns ausführlich gezeigt wurde und in dem die Kinder auch sitzen und sogar den Turm bewegen durften. Sehr wißbegierig wurde aber nicht nur hier eine Frage nach der anderen gestellt. „Herr Vogel, warum haben sie eine Zielscheibe auf der Kappe?“, lautete z.B. eine Frage in Anlehnung auf das kreisrunde Hoheitszeichen (schwarz-rot-gold) auf der Mütze von Hauptfeldwebel Vogel.

Nach der Panzerbesichtigung machten wir uns auf zum Standortübungsplatz im nahe gelegenen Wald. Dorthin wurde uns auch das Abendessen gebracht. Als dann langsam die Dämmerung eintrat, durften wir gemeinsam mit den Rekruten der laufenden Grundausbildung sowie unseren beiden Betreuern, Oberfeldwebel Riebe und Unteroffizier Damböck, der Übung „Hören und sehen bei Nacht“ beiwohnen. Nachdem Hauptmann Müller, Chef der Batterie, die Übung eingeleitet hatte, wurde oftmals nicht schlecht gestaunt, wie weit man z.B. eine Zigarette bei Nacht sehen kann. Nach der überaus interessanten Übung begaben wir uns zurück zu unserem Zelt im Wald und ließen den Abend am Lagerfeuer ausklingen –für manche wurde es noch eine lange Nacht. Am nächsten Tag halfen wir noch nach dem Frühstück beim Zeltabbau und verließen dann den Übungsplatz und gingen nach Walldürn. Bei einem kleinen Stadtbummel verflog die zusätzliche Wartezeit auf unseren Zug, der uns Mittwochnachmittags wieder nach Neckarelz brachte.

Ein besonderes Dankeschön gilt Hauptfeldwebel Vogel sowie den beiden Betreuern, Oberfeldwebel Riebe und Unteroffizier Damböck.

Impressionen

 

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