Richtfest beim neuen Jugendhaus
„... wo sich die Jugend treffen kann“
Nachdem die Jugend und zahlreiche Helfer fleißig am Werk waren, konnte am Freitag, dem 13. Oktober, Richtfest gefeiert werden. Ein Glückstag für die Hüffenhardter Jugend, wie Kreisjugendpfleger Rainer Wirth meinte.
   
Es war ein stimmungsvolles Richtfest, das die Hüffenhardter Jugend  am und zumindest im „Rohbau“ ihres neuen Jugendhauses feiern konnte . Nicht nur die Jugendlichen des ehemaligen Jugendtreffs in Räumen der Grundschule, sondern auch interessierte Eltern, Gemeinderäte und weitere Gäste hatten sich an dem neuen Holzgebäude in direkter Nachbarschaft zur Mehrzweckhalle  versammelt.
 
Daniel Eisenbeiser begrüßte im Namen der Jugend auch Bürgermeister Bruno Herberich und Kreisjugendreferent Rainer Wirth. Sein ganz besonderes Willkommen galt den am Bau Beteiligten, wobei das Engagement und die im wahrsten Sinne zupackende Mitarbeit von Bauhof- und Jugendhausbauleiter Torsten Hahn gebührende Erwähnung fand. Dieser hatte nicht nur in der Planungsphase die richtigen, fachmännischen Ratschläge, sondern konnte sich auch in der führenden Position während des Baus einbringen. Ohne einen solchen Bauleiter, so ein Fazit von D. Eisenbeiser, ist ein Projekt dieser Größenordnung fast nicht zu verwirklichen. Der Teamsprecher der Jugendlichen war hoch erfreut über die Unterstützung der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Herberich an der Spitze. Dieser hatte es sich nicht nehmen lassen, selbst auf der Baustelle inmitten von Jugendlichen zu Schaufel und Hacke zu greifen und tatkräftig den Fortgang des Jugendhaus – Neubaus voranzubringen. In einem sehr stimmigen Richtspruch erwähnte Bauleiter und Zimmerermeister Torsten Hahn den lang gehegten Traum der Hüffenhardter Jugend nach einem eigenen Raum, schrieb ihr aber auch unmissverständlich ins Stammbuch stets „auf dieses Gebäude zu achten und daran zu denken was für sie getan wurde“. Hahn stellte fest: „Fleißig haben sie (die Jugend) mit am Bau geholfen, viel Stunden und viel Tag.“ Dafür sei den jugendlichen Helfern höchstes Lob zu zollen. Bürgermeister Herberich hieb (um in der „Bausprache“ zu bleiben) „in die gleiche Kerbe“: Die Jugendlichen haben die Notwendigkeit ihres Engagements erkannt und in fast ungeahnter Bereitschaft das Jugendhaus zu einem Projekt mit Vorzeigecharakter werden lassen. Der Dank des Bürgermeisters galt auch den Gemeinderäten, die in finanziell „recht überschaubaren“ Zeiten gegenüber dem Vorhaben Jugendhaus immer positiv gestimmt waren. Stolz kann die Hüffenhardter Jugend auf das bisher Geschaffene sein, zumal sie auch im Hinblick auf nachfolgende Jugendhaus-Generationen gearbeitet habe, so eine Feststellung von Kreisjugendreferent Rainer Wirth. Daniel Eisenbeiser hielt am Ende des „offiziellen Programms“ fest: Mit dem Bauvorhaben liege man genau im Zeitplan und mit einem Einweihungsfest kann bei einem reibungslosen weiteren Baufortschritt im nächsten Frühjahr gerechnet werden. Natürlich ließen sich die Gäste im Rohbau des neuen Hüffenhardter Jugendhauses das Richtfestessen an diesem Abend besonders schmecken, zumal die meisten Anwesenden einen Teil zum Gelingen des Projektes beigetragen hatten.
   

     Richtspruch von Zimmerermeister Torsten Hahn

Dem guten Geist, der wahr und weisend
Sich stets zur Jugend gern gesellt,
erstand hier dieses Haus zu Ehren
hier spiegelt sich der Jugend Welt.

Wenn diese Türen Euch sich öffnen,
dann laßt des Tages Lärm zurück
und alles was Euch quer gegangen,
nun erheitert Euren Blick.

Hier ist das Haus, hier ist die Stätte,
wo sich die Jugend treffen kann,
mit Freunden und Bekannten
zu feiern dann und wann.

Hier ist der Ort der heitren Laune,
hier klingt manch Lied aus frohem Mund
und munter soll ein sorglos Lachen
bereichern manche schöne Stund.

Lang schon war der Jugend Traum,
zu bekommen so einen schönen Raum.
Achtet auf dieses Gebäude und denkt stets daran,
was für Euch hier wurde getan.

Laßt uns nun danken,
das man erhörte Euren Ruf,
wer dieses Haus zum Wohle
und zum Gedeih'n der Jugend schuf.

Und  Dank auch allen,
die treu in täglich harten Müh`n
dem wohlgelungenen schönen Werke
Gestalt und letzte Form verlieh`n.

Mög' es nun ungezählte Jahre
Erfüllen das, was es verspricht.
Mög' Gottes Segen es beschirmen
Mehr wünschen wir wohl alle nicht.

So nehm' ich nun das Glas zur Hand,
Gefüllt mit Wein bis an den Rand,
und mit dem feurigen Saft der Reben
will jedermann die Ehr ich geben.

Den ersten Schluck Herrn Bürgermeister und seinem Rat.
Sie haben es erst ermöglicht, dies umzusetzen in die Tat.
Prost!

Den zweiten Schluck den Eltern und der jungen Schar.
Fleißig haben sie mit am Bau geholfen,
Viel Stunden und viel Tag.
Prost!

Den letzten Schluck aufs Wohl ich leere,
dem Handwerk dem ich angehöre.
Prost!

So werf' ich nun nach alter Sitte,
das Glas hinab in eure Mitte.
Des Glases Scherben, der funkelnde Wein,
sie sollen des Glückes Unterpfand sein.

Nun Glas zerschelle im Grunde!
Geweiht sei dieses Bauwerk zur Stunde.

 

 

 

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