Jugendhaus Hüffenhardt

Neubau am 14. April 2007 eingeweiht
 
Einweihung Jugendhaus Hüffenhardt
Tolle Stimmung für ein tolles Jugendhaus. Der Hüffenhardter "Jugendtreff des Jahres 2006" im Neckar-Odenwald-Kreis hat seit Mitte April ein neues Domizil. Mit der Jugend feierten Bürgermeister, Erster Landesbeamter, Gemeinderäte, Eltern und Freunde.                                    
   

 

Die beiden Pfarrer, Christian Ihrig und Wolfgang Gätschenberger, nahmen die Segnung des neuen Jugendhauses vor.

Die symbolische Schlüsselübergabe vor dem neuen Domizil der Jugend mit Bgm. Herberich, Erster Landesbeamter Knaus (rechts daneben) Daniel Eisenbeiser, Kreisjugendpfleger Rainer Wirth, David Prior und Torsten Hahn inmitten der Jugend und Besucher der Einweihungsfeier.

Nach dem offiziellen Teil ging das Jugendhaus in „Echtzeit-Betrieb“. Im Bild der Thekenbereich mit den Glasbaustein-Elementen, die von „Stein-Paten“ gesponsert wurden.

 

 

Neues Hüffenhardter Jugendhaus eingeweiht
Hoffnungsvoller Neuanfang - Von Annette Gast-Prior

Hier möchte ich wohnen.“ Mit ihren neun Jahren war Luise Treier mit ihrem Zwillingsbruder Felix am Samstag die jüngste unter den Einweihungsgästen im Hüffenhardter Jugendtreff. Ihre Begeisterung für die hellen, in anregenden Farben gestalteten Räume im neuen Jugendhaus am Sportgelände teilten die Besucher durchweg. „Freude und Fröhlichkeit“ strahle das Gebäude aus, fand erster Landesbeamter Michael Knaus, der die Grüße des Kreises überbrachte und befand: „Hier wurden Steuergelder optimal eingesetzt.“

Einmaliges Engagement Im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis sei man stolz auf dieses Projekt, das schon Ende 2006 das Prädikat „Jugendhaus des Jahres“ erhalten hat. Es sei, so Kreisjugendpfleger Rainer Wirth, die einzige von 50 kreisunterstützten offenen Jugendeinrichtungen, die in dieser Form konzipiert wurde. „Ich habe noch nie erlebt, daß Jugendliche sich ihr Haus selbst gebaut haben. Ich finde das gewaltig.“

Bundesweit stehe der Landkreis mit seiner Jugendarbeit mit an der Spitze. Hüffenhardt trage zu dieser guten Bewertung bei. Generationenübergreifend haben Jugendliche, deren Eltern und zum Teil auch Großeltern in den vergangenen acht Monaten zugepackt. Auf Planungen, Diskussionen im Gemeinderat, die Gründung eines Jugendhaus-Arbeitskreises und praktische Einsätze blickte Bürgermeister Bruno Herberich zurück. Begleitet vom „grenzenlosen Optimismus“ Wirths, vom unermüdlichen Einsatz des Bauhofleiters Torsten Hahn und vom neuen Jugendhaus-Vorsitzenden Daniel Eisenbeiser sei in seiner Gemeinde der Jugendtreff entstanden, der seit Jahrzehnten immer wieder gefordert worden war.

Ein Treff im Schulhauskeller wurde 2005 untragbar. Jetzt hätten die Helfer in 1850 Stunden einen Ort geschaffen, in dem die Jugend nicht nur eine Bleibe zum „Abhängen“, sondern auch einen Lernraum finden solle. „Soziale Kompetenz, Verantwortung und Kommunikation“ sollen hier geübt werden, wünschte Herberich den Nutzern. Er nannte den Gemeinderatsbeschluß, 90 000 Euro zu verbauen, „richtig und wichtig“, auch wenn sich manche Bürger fragen, wie man so viel Geld für die Jugend ausgeben könne.

Das Budget sei eingehalten und „fast alles bezahlt“. Ohne die 48 000 Euro Zuschuß vom Land wäre dem Gemeinderat die Entscheidung schwerer gefallen. So verbleiben nur 22 000 Euro Kosten bei der Gemeinde, örtliche Firmen haben sich als tatkräftige Sponsoren eingebracht.

Sich um die künftigen Jugendlichen zu bemühen, hat der Vorstand bereits beschlossen und will zwei Mal im Monat schon Zwölfjährige einladen. Andere Initiativen wie zum Beispiel Hausaufgabenbetreuung regte Herberich an. Eisenbeiser fühlte sich „super unterstützt“ - von der Gemeinde, Bauhofleiter Hahn, den vielen jugendlichen Helfern sowie Bettina und Edwin Schwaab, die dem Treff weiter zur Seite stehen werden. Die Pfarrer Christian Ihrig und Wolfgang Gätschenberger erteilten dem neuen Domizil geistlichen Segen. Bevor die Breakboarders und Hip-Hop-Tänzer aus dem Mosbacher Jugendhaus Bewegung in die Feier brachten.

 

   

 

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