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Die
beiden Pfarrer, Christian Ihrig und Wolfgang Gätschenberger, nahmen die
Segnung des neuen Jugendhauses vor.

Die
symbolische Schlüsselübergabe vor dem neuen Domizil der Jugend mit Bgm.
Herberich, Erster Landesbeamter Knaus (rechts daneben) Daniel Eisenbeiser,
Kreisjugendpfleger Rainer Wirth, David Prior und Torsten Hahn inmitten der
Jugend und Besucher der Einweihungsfeier.

Nach
dem offiziellen Teil ging das Jugendhaus in „Echtzeit-Betrieb“. Im Bild der
Thekenbereich mit den Glasbaustein-Elementen, die von „Stein-Paten“
gesponsert wurden.
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Neues
Hüffenhardter Jugendhaus eingeweiht
Hoffnungsvoller Neuanfang - Von
Annette Gast-Prior
Hier möchte ich wohnen.“ Mit ihren neun Jahren war Luise Treier mit ihrem
Zwillingsbruder Felix am Samstag die jüngste unter den Einweihungsgästen im
Hüffenhardter Jugendtreff. Ihre Begeisterung für die hellen, in anregenden
Farben gestalteten Räume im neuen Jugendhaus am Sportgelände teilten die
Besucher durchweg. „Freude und Fröhlichkeit“ strahle das Gebäude aus, fand
erster Landesbeamter Michael Knaus, der die Grüße des Kreises überbrachte
und befand: „Hier wurden Steuergelder optimal eingesetzt.“
Einmaliges Engagement
Im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis sei man stolz auf dieses Projekt, das
schon Ende 2006 das Prädikat „Jugendhaus des Jahres“ erhalten hat. Es sei,
so Kreisjugendpfleger Rainer Wirth, die einzige von 50 kreisunterstützten
offenen Jugendeinrichtungen, die in dieser Form konzipiert wurde. „Ich habe
noch nie erlebt, daß Jugendliche sich ihr Haus selbst gebaut haben. Ich
finde das gewaltig.“
Bundesweit stehe der Landkreis mit seiner Jugendarbeit mit an der Spitze.
Hüffenhardt trage zu dieser guten Bewertung bei. Generationenübergreifend
haben Jugendliche, deren Eltern und zum Teil auch Großeltern in den
vergangenen acht Monaten zugepackt. Auf Planungen, Diskussionen im
Gemeinderat, die Gründung eines Jugendhaus-Arbeitskreises und praktische
Einsätze blickte Bürgermeister Bruno Herberich zurück. Begleitet vom
„grenzenlosen Optimismus“ Wirths, vom unermüdlichen Einsatz des
Bauhofleiters Torsten Hahn und vom neuen Jugendhaus-Vorsitzenden Daniel
Eisenbeiser sei in seiner Gemeinde der Jugendtreff entstanden, der seit
Jahrzehnten immer wieder gefordert worden war.
Ein
Treff im Schulhauskeller wurde 2005 untragbar. Jetzt hätten die Helfer in
1850 Stunden einen Ort geschaffen, in dem die Jugend nicht nur eine Bleibe
zum „Abhängen“, sondern auch einen Lernraum finden solle. „Soziale
Kompetenz, Verantwortung und Kommunikation“ sollen hier geübt werden,
wünschte Herberich den Nutzern. Er nannte den Gemeinderatsbeschluß, 90 000
Euro zu verbauen, „richtig und wichtig“, auch wenn sich manche Bürger
fragen, wie man so viel Geld für die Jugend ausgeben könne.
Das
Budget sei eingehalten und „fast alles bezahlt“. Ohne die 48 000 Euro
Zuschuß vom Land wäre dem Gemeinderat die Entscheidung schwerer gefallen. So
verbleiben nur 22 000 Euro Kosten bei der Gemeinde, örtliche Firmen haben
sich als tatkräftige Sponsoren eingebracht.
Sich um die künftigen
Jugendlichen zu bemühen, hat der Vorstand bereits beschlossen und will zwei
Mal im Monat schon Zwölfjährige einladen. Andere Initiativen wie zum
Beispiel Hausaufgabenbetreuung regte Herberich an. Eisenbeiser fühlte sich
„super unterstützt“ - von der Gemeinde, Bauhofleiter Hahn, den vielen
jugendlichen Helfern sowie Bettina und Edwin Schwaab, die dem Treff weiter
zur Seite stehen werden. Die Pfarrer Christian Ihrig und Wolfgang
Gätschenberger erteilten dem neuen Domizil geistlichen Segen. Bevor die
Breakboarders und Hip-Hop-Tänzer aus dem Mosbacher Jugendhaus Bewegung in
die Feier brachten.
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