Pfarrer Gumbel-Eiche gepflanzt
 

Pfarrer Gumbel-Eiche gepflanzt
Im Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen katholischen Ortsgeistlichen Roman Gumbel wurde jetzt eine Eiche gepflanzt. Gemeinsam mit Pfarrer Gätschenberger nahm Bgm. Herberich den Spaten in die Hand.      
     

Kräftig zugepackt wurde am Samstagabend beim Pflanzen der Pfarrer Gumbel-Eiche. Unter tatkräftiger Mitwirkung von Bauhofleiter Torsten Hahn, Ortsvorsteher Erhard Geörg, Erhard Preißler und Karl Harrer, unter den Augen von Pfarrgemeinderatsmitgliedern und Gottesdienstbesuchern, griffen Pfarrer Wolfgang Gätschenberger und Bürgermeister Bruno Herberich zum Spaten.

Die schweißtreibende Arbeit wurde geteilt.

Zu Ehren Gottes und als Dank, wurde abschließend das Lied „Nun danket alle Gott“ gesungen.

 

Ein Baum zum Gedächtnis

Von Annette Gast-Prior

Am Sonntag wäre Pfarrer Roman Gumbel 80 Jahre alt geworden. Unerwartet war der Geistliche und Seelsorger für die katholischen Gemeinden Siegelsbach, Hüffenhardt und Kälbertshausen im Oktober vergangenen Jahres verstorben, kurz bevor die Hüffenhardter Katholiken das 50-jährige Bestehen ihres Gotteshauses feierten.

Statt eines großen Jubiläumsfestes beließen sie es am vorgesehenen Festtag am 12. November bei einem Dankgottesdienst, der auch dem Gedenken Gumbels galt. Sein Versprechen von damals, zum ehrenden Gedenken an den Pfarrer vor der Kirche einen Baum zu pflanzen, hat Bürgermeister Herberich jetzt eingelöst. Im Kreises der Besucher der Samstagabend-Messe und mit Unterstützung einiger Gemeindeglieder und von Bauhofleiter Torsten Hahn, wurde die knapp sieben Meter hohe Pfarrer Gumbel-Eiche gepflanzt.

Gumbels Nachfolger Wolfgang Gätschenberger nahm das Geschenk der Gemeinde Hüffenhardt dankend an und griff wie Herberich selbst zu Schaufel und Spaten. Als Symbol für die Wiedergeburt des Lebens und als „Sinnbild für das, was wir glauben“ will Herberich die Gabe verstanden wissen, die die Südseite der Pfarrkirche Maria Königin fortan schmückt. Gätschenberger sieht den stattlichen Baum nicht nur als schöne Erinnerung an seinen Vorgänger, der vielen Christen in seiner Gemeinde ein zuverlässiger Ansprechpartner war und auch unbefangen Ökumene praktiziert hatte. Die Eiche solle auch an die Verantwortung der Menschen gegenüber der Schöpfung erinnern. Viel zu oft werde das Gebot, sich die Erde untertan zu machen gehört, aber vergessen, daß die Menschen sie auch bewahren sollen.

     

 

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