Reiterfreunde Hüffenhardt e. V.
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Einweihung der neuen Reithalle
der Reiterfreunde Als "die schönste Reithalle im Neckar-Odenwald-Kreis" bezeichneten Redner und Gäste der Einweihungsfeier die neue Hüffenhardter Reithalle. Funktional, hell und freundlich präsentieren sich die Halle und die 27 Paddockboxen, die nun zur Belegung verfügbar sind. Mehr Informationen und Fotos gibt es beim Verein der Reiterfreunde Hüffenhardt. |
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Reithalle mit Stallungen
eingeweiht
Bericht der Kraichgau Stimme am 29.05.2007 Von Annette Gast-Prior „Die schönste Reithalle im Neckar-Odenwald-Kreis“ haben die Reiterfreunde Hüffenhardt am Samstag mit illustren Gästen eingeweiht. Viele, die sich den Vergleich erlauben können, sahen das so und überbrachten Glückwünsche für den 120 Mitglieder starken Verein, der weiter zusammenstehen muss, um den Betrieb der Reitanlage Hohwiesen zu sichern. Von 1991 an verfolgte der Verein unter dem Vorsitz von Erich Widmann die Errichtung von Trainings-, Dressur-, Spring- und Abreitplätzen. Komplett ist die Anlage jetzt durch die Reithalle und 27 Pferdeboxen, deren Mieteinnahmen die Refinanzierung des 573 000 Euro teuren Projekts garantieren sollen. Hans Zollmann, Vorsitzender des Reiterrings Kraichgau-Neckar-Odenwald, sah vor den Toren Hüffenhardts alles moderne Wissen über Reitanlagen zusammengefasst. Er hoffte, dass die Ausbildung neue Pferdesportler und damit Konkurrenz zu den Aktiven ringsum hervorbringe. „Geldgeber und Politik“, spielte er auf Hindernisse im Planungs- und Genehmigungsverfahren an, „können ruhig schlafen: Meiner Meinung nach muss diese Anlage wirtschaftlich zu führen sein“. Als „großartige Gemeinschaftsleistung der Reiterfreunde“ lobte sie nicht nur Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk, der den „Vater der Reithalle“, Bauausschuss-Mitglied Kurt Plankenauer, zu einem Besuch ins Landesgestüt Marbach einlud. Im Spiegel der Zahlen, die der Minister mitbrachte, ist der Hüffenhardter Verein repräsentativ: In 830 Reit- und Fahrvereinen im Ländle sind laut Statistik 105 000 Mitglieder registriert, davon ein Drittel unter 18 Jahre alt. Auf denselben Jugendanteil kommen die Hüffenhardter. Auf diese Mitglieder bauten die Reiterfreunde buchstäblich, war doch in der jahrelangen Planungsphase der Ausbau der Jugendarbeit ein wesentliches Argument für den Hallenbau. „Hochachtung und allen Respekt“ zollte Landrat Achim Brötel allen Ehrenamtlichen, die „ideale Bedingungen für Pferde und Menschen“ schufen. Längst nicht selbstverständlich sei auch das Engagement der Gemeinde, die das Baugelände im Erbbaurecht verfügbar machte und die Vereinsförderrichtlinien voll ausnutzte: Die Ausfallbürgschaft für einen Teil des Kredits ist sechsstellig, 300 000 Euro Grundschuld sind außerdem eingetragen. Am Ende eines „Hindernisparcours“, den Verein, Gemeinde, Behörden, Planer und ausführende Firmen durchlaufen haben, sah Bürgermeister Bruno Herberich weiter Engagement und Einfallsreichtum gefordert. „Wir vertrauen darauf, dass das, was bisher gut war, auch künftig gut sein wird“, sagte der Bürgermeister. Die Anlage solle ein Aushängeschild für die Gemeinde sein. Erfolg wünschte zur Einweihung auch Heinz Janalik, Präsident des Deutschen Sportbundes. Von dem Projekt erwartet er, dass es sich in ein lokales Netz aus Gemeinde, Vereinen und Schulen einfügt. Kinder sollen hier „Pflicht und Neigung verbinden“.
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