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Fast zu gut hat es das Wetter mit den Veranstaltern des Straßenfests am vergangenen Wochenende gemeint. Am Samstag und Sonntag hat der Sommer richtig aufgedreht, und Besucher wie Aktive suchten den Schatten. Aber, angesichts des seitherigen Sommerwetters darf man dann doch eher zufrieden sein. Eine Premiere gab es beim Auftakt. Erstmals in seiner Amtszeit sorgte Bürgermeister Bruno Herberich für einen feucht-fröhlichen Fassanstich; der Bierhahn wollte partout nicht im Fass bleiben. Doch nach dem „Schaumbad“ fand das Freibier doch noch Abnehmer. Und die Feuerwehrkapelle, die mit dem Badnerlied eröffnet hatte, sorgte auch unter diesen Umständen für die musikalische Unterhaltung. Am Samstag- und auch am Sonntagabend war das Fest gut besucht, nur in der glühenden Mittagshitze hielten sich die Gäste etwas zurück. Insgesamt war die Stimmung hervorragend, und man merkte es den Besuchern förmlich an, dass sie die lauen Sommernächte in Geselligkeit genossen. Ein Dankeschön gilt allen,
die sich für und beim Straßenfest engagiert haben.
Hier eine Bilderauswahl mit Impressionen vom Fest |
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Bericht der Kraichgau Stimme vom 16.07.2007 |
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Von Annette Gast-Prior |
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Hüffenhardt - Erfrischt hat das Freibier zur Eröffnung des fünften
Hüffenhardter Straßenfests einige Anwesende zunächst nur äußerlich. Die
Sorge aller Bürgermeister, den Bierhahn nicht auf Anhieb zu platzieren, kann
Hüffenhardts Schultes Bruno Herberich jetzt bestens nachvollziehen. Er nahm
es mit Humor, und die Gäste ließen sich den Gratis-Schoppen dennoch
schmecken. Treffpunkt Mit dem Badnerlied hatte die Feuerwehrkapelle den Ton für das Fest angegeben, das heuer wieder den Kirchplatz bis in die letzten Winkel des Hinterdorfs zum Treffpunkt machte. Zwei Tage lang hatten die Anwohner Waffel-, Braten- oder Calamaresduft in der Nase, Eis- und Bierstände vor der Haustür und Unterhaltung live - mit der eigenen Kapelle, aber auch mit den befreundeten Vereinen aus Eppingen-Mühlbach, Bonfeld und Siegelsbach. Zusammen mit den Auf- und Abbautagen sind die Anlieger vier Tage lang ins Festtreiben einbezogen, genau wie die Vertreter der elf Vereine und Gruppierungen, die ihren Gästen guten Grund gaben, bei ihnen zu verweilen. Leckereien Schmackhaftes gab es aus Topf, Pfanne und den Öfen der Bäckerinnen. Landfrauen und Kirchengemeinde waren die Adressen der Wahl bei Kuchen und Torten. Die Besucher aus nah und fern dankten den Gastgebern jeden Platz im Schatten. Wer diesen, mit einem leichten Luftzug kombiniert, anbieten konnte, hatte die Nase vorn. Zwischen Gemeinde- und Pfarrhaus wehten mit der Sommerbrise am Sonntagnachmittag auch das muntere Flötenspiel der Gruppen von Sabine Preißler und die Lieder des Kinderchors ins Ohr. Fürs Auge zeigten die HSV-Kinderturner, was sie bewegt, und das Bambini-Ballett der Carnevalisten sorgte gegen Abend für Stimmung. In der Nacht zuvor war diese eher den hochprozentigen Kleinigkeiten geschuldet, die die Fastnachter unters friedliche Volk brachten. Daneben kredenzte der DRK-Ortsverein Schnäpse und Liköre, und Markus Weinmann lud zum Schaubrennen in den Keller. D-Mark-Tausch Mit Tauschgeschäften machte die evangelische Kirche von sich reden: Um D-Mark in Euro zu wechseln, musste sich Kassierer Holger Deser Verstärkung holen. Ulrike Canga aus Schwarzach wollte eine stattliche Pfennig-Sammlung loswerden. Experte beim Tischkreiselspiel des HCV war Christan Weinmann. In der Matschküche neben der Gastterrasse bereiteten Katarina und Lea Sand-Waffeln. Die echten gab es bei den Grundschülern in der Bushaltestelle, dazu Speedy Gonzales und Cinderella-Cocktails. Wie sollen die schon aussehen? „Natürlich rosa“. |
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