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Besuch aus Champvans
Deutsch-französische Partnerschaft auf fremdem
Territorium
Beim Wochenend-Besuch am 29./30. September luden die
Hüffenhardter ihre Gäste aus Champvans nach Ludwigsburg ins Schloß ein.
Außerdem standen eine Weinprobe in Lauffen und die Besichtigung der Overmannorgel
in der Hüffenhardter Kirche auf dem Programm.
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Besuch
aus Champvans am letzten September-Wochenende
Deutsch-französische Partnerschaft auf
fremdem Territorium
Die Hüffenhardter luden ihre Gäste am Samstag nach Ludwigsburg ein und
freuen sich über „Familienzuwachs“
Im zweiten Jahr nach dem Silberjubiläum der
Partnerschaft zwischen Hüffenhardt und der französischen Jura-Gemeinde
Champvans kamen die Austauschpartner erst spät abends bei ihren deutschen
Gastgebern an. Wie schon 2005, hatten die Organisatoren aus dem
Hüffenhardter Partnerschaftskomitee mit Renate Näveke an der Spitze das
Treffen als gemeinsamen Ausflug gestaltet. Das Ziel: Schloss Ludwigsburg,
das bei strahlendem Wetter eine großartige Kulisse für einen besonderen Tag
bot. |
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Das bisschen Verspätung, das bisschen Hektik nach dem gemeinsamen
Mittagessen - alles war vergessen, als die deutsch-französische Gesellschaft
in Gruppen durch die schmucken Säle wanderten, anregend geführt in deutscher
oder französischer Sprache, die Kinder in einer Extra-Gruppe, in der Renate
Näveke übersetzte. Überhaupt sprang die Pensionärin, die bei den
gegenseitigen Besuchen seit 13 Jahren die Fäden in der Hand hält, zwei Tage
lang munter zwischen den Sprachen hin und her und verzichtete lediglich bei
der abendlichen Weinprobe darauf, den Franzosen urschwäbische Schmankerln zu
erklären.
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Acht Weine ließ Karl Brück, Versandleiter im
Ruhestand, in der Weingärtnergenossenschaft in Lauffen verkosten und sparte
nicht an Zahlen, weinbautechnischen Einzelheiten und Anekdoten. Trollinger,
Lemberger und Spätburgunder fanden als „liebliche“ Weine bei vielen
französischen Gästen Gefallen, so dass sie ihr Reisegepäck um diverse
Weinkartons ergänzten. Den offiziellen Teil des Besuchs wickelten die
Bürgermeister Bruno Herberich und Dominique Michaud „auf fremdem
Territorium“ in Lauffen ab:
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Im 50. Jahr nach der Schließung der
römischen Verträge überreichte Herberich den Mitgliedern des französischen
Partnerschaftskomitees die Jubiläums-Gedächtnismünzen. Die Franzosen trugen
dazu bei, dass Champvans in Hüffenhardt künftig standesgemäß repräsentieren
kann: Die Gemeindeflagge wurde unter großem Beifall entgegen genommen.
Gleich, wie die Kommunalwahlen Anfang 2008 in seiner Heimat ausgehen - er
werde im Partnerschaftskomitee aktiv bleiben, bekundete Michaud seine große
Sympathie für die Jumelage und erinnerte begeistert an das trinationale
Jugendtreffen im letzten Sommer, das eine Fortsetzung finden müsse.
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Die meisten der rund 100
Austauschpartner, darunter zwei neue Familien, nahmen am Sonntag
Vormittag die Gelegenheit wahr, die Overmannorgel in der evangelischen
Dorfkirche kennenzulernen: Kantor Martin Schrener hatte zur Führung geladen
und mit einem kleine, feinen Konzert gezeigt, was in dem bald 200 Jahre
alten Instrument steckt. Ein Angebot, das die Gäste mit Interesse und
Sachkenntnis wahrnahmen. Gemeinsam ist allen deutsch-französischen Treffen,
dass der Sonntag bis zur Abreise am Nachmittag viel zu schnell verflog |
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