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Mit vielen Geld- und Sachspenden haben die
Menschen in und um Hüffenhardt am Schicksal der Geschädigten des
Wohnhausbrands vom 16. Februar Anteil genommen. Es sind über 2.300 Euro an
Geldspenden zusammengekommen, darunter auch 410 Euro aus der Aktion des
Gewerbevereins. Auch die beiden Kirchengemeinden und die Feuerwehrkapelle
haben dazu beigetragen. Alle Spenden kommen direkt der Familie zugute, die
sich auf diesem Weg herzlich bedankt und gerührt ist von soviel
Hilfsbereitschaft. Auch läßt sie dies nun zuversichtlicher in die Zukunft
blicken. Auch die Gemeinde dankt allen, die gespendet oder in sonstiger
Weise Anteil genommen haben. Dies ist ein gutes Zeichen für eine
funktionierende Gemeinschaft, so Bürgermeister Bruno Herberich bei der
Spendenübergabe an die Familie Hahn. |
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Wohnhausbrand in Hüffenhardter
Hauptstraße
Vorbildlicher Einsatz der
Hilfsorganisationen
Bei dem
Großbrand an einem Wohnhaus in der Hüffenhardter Hauptstraße am
vergangenen Samstagnachmittag haben die Einsatzkräfte unter der Leitung
von Gesamtkommandant Erwin Stadler vorbildliche Arbeit geleistet.
Innerhalb kürzester Zeit waren die Helfer von Feuerwehr und DRK sowie
die Polizei vor Ort und konnten die Bewohner retten, den Brand schnell
unter Kontrolle bringen sowie ein Übergreifen auf Nachbargebäude
verhindern. Außer der Gesamtwehr Hüffenhardt war die Feuerwehr
Aglasterhausen mit der großen Drehleiter im Einsatz. Allen
Rettungskräften gilt ein herzliches Dankeschön für deren beherzten und
professionellen Einsatz.
Nicht
"so toll" muß man leider das Verhalten einiger Schaulustiger bezeichnen,
die teilweise die Arbeiten der Einsatzkräfte behinderten. Insbesondere
Kinder mußten immer wieder ermahnt werden vom Einsatzort zurück zu
bleiben. Dieses Thema sollte vielleicht grundsätzlich von Eltern mit
ihren Kindern besprochen werden - und letztlich ist das beste
Überzeugungsmittel ein gutes Beispiel durch Erwachsene!
Spendenaktion für Brandgeschädigte in
Hüffenhardt
Für die Geschädigten des Großbrands, bei dem am
Samstagnachmittag im Hüffenhardter Ortskern ein Wohnhaus völlig
zerstört wurde, ruft die Gemeinde zu Spenden auf. Durch das Feuer
haben die Bewohner ihre gesamte Habe verloren und konnten nur das
Nötigste retten. Die Gemeinde hat zur Unterbringung ein
Gemeindewohnung angeboten. Zur ersten Überbrückung der persönlichen
Notlage, bittet die Gemeinde Hüffenhardt nun um Spenden. Es werden
sowohl Sach- als auch Geldspenden angenommen. Nähere Informationen,
was an Kleidung, Hausrat oder Möbeln gebraucht wird, gibt es bei der
Gemeindeverwaltung unter Telefon (06268) 92050. Geldspenden können auf
ein Gemeindekonto bei der Volksbank Kraichgau (Nr. 64011200) oder der
Sparkasse Neckartal-Odenwald (Nr. 3014594) überweisen werden. Auch der
Gewerbeverein Hüffenhardt hat einen Spendenaufruf gestartet.
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Soforthilfe ist gleich
angelaufen
Von Annette
Gast-Prior - Bericht in
der Kraichgau Stimme vom 18. Februar 2008
Sprachlos mussten am späten Samstagnachmittag
ein 73-jähriger Hüffenhardter und sein Sohn mitansehen, wie der Dachstuhl
ihres Hauses lichterloh ausbrannte. Körperlich blieben die Männer
unversehrt. Sie konnten das Haus gerade noch rechtzeitig verlassen, bevor
das Feuer auf den kompletten Wohnbereich übergriff. Nach Aussagen der
Polizei war es aufgrund einer „technischen Störung“ ausgebrochen und hat die
beiden Bewohner überrascht. Der geschätzte Schaden beträgt rund 60 000 Euro.
Das Haus ist unbewohnbar und nach ersten Einschätzungen, auch durch
Kreisbrandmeister Rainer Dietz, der selbst mit im Einsatz war, abbruchreif.
Von Sirene aufgeschreckt Die Sirene hatte Dorfbewohner aus ihren Häusern
gelockt. Schnell war klar, woher die schwarze Rauchwolke stammte: aus dem
Haus in der Hauptstraße schräg gegenüber dem Raiffeisenplatz. Eine
Augenzeugin berichtete: „Ich bin zehn Minuten vorher hier vorbeigefahren und
habe mich gewundert, dass es so heftig rauchte, aber nicht an einen Brand
gedacht. Gleich danach ging schon die Sirene los.“ Ein junger Hüffenhardter
hatte den Alarmknopf am ehemaligen Feuerwehrhaus gedrückt. Selten hatte die
Wehr einen so kurzen Weg zum Brandort: Er lag neben dem Gerätehaus.
„Blitzschnell“ seien folglich seine Mannen aus Hüffenhardt und kurz danach
aus Kälbertshausen am Einsatzort gewesen, berichtete Hüffenhardts
Gesamtkommandant Erwin Stadler, trotzdem habe der Dachstuhl schon lichterloh
gebrannt. Über die Drehleiter gelang es, das Feuer von oben zu löschen.
Besucher des benachbarten Billardclubs hatten aus dem Haus Qualm aufsteigen
sehen. Kurz darauf sei in der Gaststätte die Fußballübertragung abgebrochen:
Stromausfall. Der Stromversorger musste die Leitungen, die in diesem
Ortsteil noch per Dachständer miteinander verbunden sind, vorübergehend
stilllegen. Helfer von der DRK-Ortsgruppe versorgten im notdürftig
beleuchteten Pub die schockierten Betroffenen und ihre Angehörigen mit
wärmenden Decken und Tee. Feuerwehrleute sicherten die einsturzgefährdeten
Giebel. Bei seiner Tochter in Gundelsheim ist der Betroffene mit seinem Sohn
vorübergehend untergekommen. „Wir können kurzfristig eine Gemeindewohnung
zur Verfügung stellen“, sagte Bürgermeister Bruno Herberich gestern. Die
Dorfgemeinschaft sei zu Geld- und Sachspenden aufrufen: „Hausrat, Kleidung,
Möbel – es fehlt jetzt an allem.“
Der Gewerbeverein hat 300 Euro bereitgestellt und außerdem auch ein
Spendenkonto aktiviert: Die Nummer lautet 64 178 415, die Bankleitzahl 672
919 00 (Volksbank Kraichgau). |