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Im Rahmen der Patenschaft mit der 5.
Batterie des Flugabwehrkanonenbataillons 12 aus Hardheim, fand in diesem
Jahr in Hüffenhardt wieder ein Gelöbnis statt.
Gemeinsam mit Soldaten des Logistikbataillons 461 aus Walldürn legten
insgesamt 200 Rekruten ihr Gelöbnis ab. Die Besucher hatten vor den
offiziellen Feierlichkeiten den ganzen Nachmittag die Möglichkeit, sich aus
erster Hand über die Aufgaben der Bundeswehr, die neben dem Dienst an der
Waffe den immer wichtiger werdenden Sektor der Katastrophenhilfe umfasst, zu
informieren. Für das leibliche Wohl war Dank des tatkräftigen Engagements
der örtlichen Vereine bestens gesorgt. Im Anschluss an einen
Feldgottesdienst sprachen zunächst Bataillonskommandeur OTL Nikolaus
Landsteiner und MdL Georg Nelius. Höhepunkt war das Gelöbnis, mit dem die
jungen Soldaten versprechen künftig, für die Freiheit der Bundesrepublik
Deutschland, wenn nötig sogar mit ihrem Leben, einzustehen. Das Gelöbnis
wurde per Handschlag von den Bataillonskommandeuren, dem
Landtagsabgeordneten sowie Bürgermeister Herberich abgenommen. Die
Salutschüsse des Gepard-Panzer bildeten den Abschluss der Veranstaltung.
Selbst der starke Schauer konnte der feierlichen Stimmung der über 1200
Gäste aus ganz Deutschland keinen Abbruch leisten. |
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Eine so herzliche Aufnahme wie in
Hüffenhardt ist leider nicht in allen Gemeinden selbstverständlich.
Gelöbnisse finden vielerorts mehr oder weniger unter Ausschluss der
Öffentlichkeit hinter den Mauern der Kasernen statt. Denn gerade in Zeiten
harter gesellschaftlicher Diskussionen um die Notwendigkeit der Wehrpflicht
und der Wehrgerechtigkeit können sich viele Menschen nicht mit der
Bundeswehr identifizieren.
Nach Meinung der Besucher und Teilnehmer müssen selbst Kritiker eingestehen,
dass die Bundeswehr seit über 50 Jahren den Frieden in der Bundesrepublik
sichert und heute mehr denn je für Konfliktverhütung, Krisenbewältigung und
Einsatz in Katastrophengebieten steht. |
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Beim anschließenden Empfang begrüßte
Bürgermeister Herberich die Gäste und stellte die Gemeinde vor. Zwei in der
Patenschaft verdiente Soldaten, Oberfeldwebel Wilhelm und Stabsunteroffizier
Lang von der 5.PzFlakBtl12, wurden bei der Gelegenheit mit einem Präsent
verabschiedet. OTL Landsteiner überreichte der am weitesten angereisten
Mutter, die von Rügen kam, einen Blumenstrauß. |