Feierliches Gelöbnis in Hüffenhardt am 10. Juni 2008
 

Im Rahmen der Patenschaft mit der 5. Batterie des Flugabwehrkanonenbataillons 12 aus Hardheim, fand in diesem Jahr in Hüffenhardt wieder ein Gelöbnis statt.
Gemeinsam mit Soldaten des Logistikbataillons 461 aus Walldürn legten insgesamt 200 Rekruten ihr Gelöbnis ab. Die Besucher hatten vor den offiziellen Feierlichkeiten den ganzen Nachmittag die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die Aufgaben der Bundeswehr, die neben dem Dienst an der Waffe den immer wichtiger werdenden Sektor der Katastrophenhilfe umfasst, zu informieren. Für das leibliche Wohl war Dank des tatkräftigen Engagements der örtlichen Vereine bestens gesorgt. Im Anschluss an einen Feldgottesdienst sprachen zunächst Bataillonskommandeur OTL Nikolaus Landsteiner und MdL Georg Nelius. Höhepunkt war das Gelöbnis, mit dem die jungen Soldaten versprechen künftig, für die Freiheit der Bundesrepublik Deutschland, wenn nötig sogar mit ihrem Leben, einzustehen. Das Gelöbnis wurde per Handschlag von den Bataillonskommandeuren, dem Landtagsabgeordneten sowie Bürgermeister Herberich abgenommen. Die Salutschüsse des Gepard-Panzer bildeten den Abschluss der Veranstaltung. Selbst der starke Schauer konnte der feierlichen Stimmung der über 1200 Gäste aus ganz Deutschland keinen Abbruch leisten.

Eine so herzliche Aufnahme wie in Hüffenhardt ist leider nicht in allen Gemeinden selbstverständlich. Gelöbnisse finden vielerorts mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit hinter den Mauern der Kasernen statt. Denn gerade in Zeiten harter gesellschaftlicher Diskussionen um die Notwendigkeit der Wehrpflicht und der Wehrgerechtigkeit können sich viele Menschen nicht mit der Bundeswehr identifizieren.
Nach Meinung der Besucher und Teilnehmer müssen selbst Kritiker eingestehen, dass die Bundeswehr seit über 50 Jahren den Frieden in der Bundesrepublik sichert und heute mehr denn je für Konfliktverhütung, Krisenbewältigung und Einsatz in Katastrophengebieten steht.

Beim anschließenden Empfang begrüßte Bürgermeister Herberich die Gäste und stellte die Gemeinde vor. Zwei in der Patenschaft verdiente Soldaten, Oberfeldwebel Wilhelm und Stabsunteroffizier Lang von der 5.PzFlakBtl12, wurden bei der Gelegenheit mit einem Präsent verabschiedet. OTL Landsteiner überreichte der am weitesten angereisten Mutter, die von Rügen kam, einen Blumenstrauß.

 

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