Gemeinderat ging im Kloster in Klausur
Mitte September fand die jährliche Klausurtagung des Gemeinderats im Kloster Erlenbad in Sasbach statt.
Im sonnigen Schwarzwald widmete man sich den Gemeindefinanzen, künftigen Projekten und der weitern Gemeindeentwicklung.
                                 




Gemeinderat ging im Kloster in Klausur
 

Am Wochenende, 14. - 15. September, fand die jährliche Klausurtagung des Gemeinderats im Bildungshaus des Klosters Erlenbad in Sasbach statt.
Im sonnigen Schwarzwald konnten sich die Mitglieder des Gemeinderats am Freitag und Samstag ausgiebig und in ungezwungener Atmosphäre der finanziellen Situation der Gemeinde, die schließlich die Rahmenbedingungen vorgibt, sowie den künftigen Planungen und anstehenden möglichen Investitionsvorhaben widmen.
So wurde nochmals über die anstehenden Kanalsanierungsvorhaben gesprochen. Als erster Sanierungsabschnitt wird der Ausbau in der Gartenstraße und im Bereich Kant- / Schillerstraße angegangen. In diesem Zusammenhang soll möglicherweise auch das Wohnumfeld im Bereich Gartenstraße verbessert werden.

Ebenfalls will man sich dem in zwei Jahren 450 Jahre werdenden Rathaus annehmen. Dach und Außenfassade müssen dringend saniert werden, und auch im Innern gibt es nach rund  50 Jahren Modernisierungsbedarf.

Umfassend widmete man sich möglichen Handlungsfeldern in der Entwicklung der Ortskerne und der  Familienpolitik. Ziel ist es, die Gemeinde als "Wohlfühlgemeinde" weiter zu entwickeln. Ein attraktives Wohnumfeld, reges gesellschaftliches Leben gehören ebenfalls dazu, wie insbesondere auch die Betreuung von Kindern. Hier will man das vorhandene und schon gute Angebot qualitativ und quantitativ weiter entwickeln und evtl. ein neues "Kinderhauses" direkt bei der Schule bauen, was intensiv debattiert wurde. Eine Arbeitsgruppe wird nun den Bedarf konkretisieren und so eine Entscheidungsgrundlage für diese "Chance und Konzept für die Zukunft" liefern. Zusätzliche Themengebiete quer durch die Gemeindepolitik rundeten die arbeitsintensive Tagung ab. Selbst bei den gemeinsamen Mahlzeiten fand sich Raum für intensive Diskussionen.

Alles in allem zwei informative und für die laufende Gremienarbeit wichtige Tage, so der einstimmige Tenor bei der Rückfahrt am späten Samstagnachmittag.

 

[ zurück ]