Patenschaft zwischen der Gemeinde Hüffenhardt und der 5. Batterie des Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12
 
 
Information über das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12

Das Wappen des Verbandes
zu sehen ist die Abbildung des roten fränkischen Rechens, dessen drei Spitzen heraldisch das Zeichen des Hochstifts der Würzburger Fürstbischöfe mit seinen historischen drei Ämtern darstellt: das Amt des Herzogs, das Amt des Bischofs und das Amt des Hochstiftes.
Des weiteren ist der fränkische Rechen auf silbernem Feld mit einer stilisierten blauen Schwinge zu sehen. Diese Schwinge soll die Bedrohung aus der Luft darstellen.
Der offene Halbkreis mit dem Blitz steht als Symbol für die Ausstattung mit Radar, die zwei gezackten Pfeile symbolisieren die doppelte Abwehr des angreifenden Luftfeindes durch die Kanonen des Flugabwehrkanonenpanzers und die Raketen des Fliegerfausttrupps.
Die Farben der Schwingen und Pfeile, blau und rot, sind zugleich die Farben der Garnisonsgemeine HARDHEIM. Das Wappen ist von einer schwarz durchflochtenen Silberborte umrandet.

Chronik
01.10.1956 
Entstehung des Luftlandefeldartilleriebataillons 9 aus verschiedenen Kommandos vom Flugabwehrartilleriebataillon Rendsburg und der Luftlandebrigade 106 in Böblingen.
1958
Verlegung der Einheit in die Luftlande- und Lufttransportschule nach Schongau-Altenstadt.
1964
Herauslösung des Verbandes aus der Luftlandedivision und Integration in die neuaufgestellte 12. Panzerdivision.
1966
Verlegung des Luftlandeflugabwehrbataillons 9 nach Hardheim
1979
Umgliederung des Flugabwehrbataillons zum Flugabwehrregiment 12.
14.09.1993
Unterstellung des Hardheimer Flugabwehrregiments zum gemischten Flugabwehrregiment 2.
01.10.1994
erster Diensttag im Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12.
01.10.2002
Unterstellungswechsel zu der neu aufgestellten Flugabwehrbrigade 100 in Fuldatal.
 
 
Gliederung des Panzerflugabwehrkanonenbataillons 12
 
Das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12 (kurz: PzFlakBtl 12), geführt vom Bataillonskommandeur, Herrn OTL Carsten Breuer, besteht aus 5 Einheiten, sogenannten "Batterien" und dem Stab, der den Kommandeur durch Zuarbeit in den verschiedenen Fachgebieten unterstützt.

Die erste Batterie ist die Stabs- und Versorgungsbatterie. Sie versorgt den Verband mit allen einsatzwichtigen Gütern wie Verpflegung, Munition und Kraftstoff für die Fahrzeuge und Panzer. Auch die Soldaten, die in den verschiedenen Stabsabteilungen Dienst leisten, gehören zur ersten Batterie.

In dieser Einheit verrichten sowohl Zeit- und Berufssoldaten als auch Grundwehrdienstleistende ihren Dienst, zum Beispiel als LKW-Fahrer, Lageristen, Computerspezialisten, Fernmeldemechaniker oder Bürofachkräfte.

Stabsgebäude
Flugabwehrkanonenpanzer GEPARD   
                                im Gefecht
Die anderen Einheiten, also die 2. bis 5. Batterie werden als "schießende Batterien" bezeichnet. Alle diese Einheiten sind mit dem  Flugabwehrkanonenpanzer GEPARD als Hauptwaffensystem und der tragbaren Flugabwehrrakete STINGER als Sekundärbewaffnung ausgerüstet, sie führen den eigentlichen Kampf gegen Feind aus der Luft.

Zwei der vier schießenden Einheiten sind den Reaktionskräften zugeordnet und somit ohne große Vorbereitungsphase für Einsätze im Ausland einsetzbar. Es versteht sich von selbst, daß hier nur perfekt ausgebildete Spezialisten ihren Dienst verrichten, diese Einheiten bestehen daher ausschließlich aus Zeit- und Berufssoldaten sowie freiwillig länger dienenden Wehrpflichtigen.
Die Soldaten der schießenden Batterien werden beispielsweise zu Kommandanten und Richtkanonieren im Flakpanzer, zu Panzer-, LKW- oder Motorradfahrern oder zu Fernmeldespezialisten ausgebildet.
Die übrigen schießenden Einheiten gehören zu den Verstärkungskräften. Diese Einheiten sind genauso ausgerüstet und gegliedert wie die der Reaktionskräfte, unterscheiden sich von diesen jedoch dadurch, daß hier auch grundwehrdienstleistende Soldaten ihren Dienst tun. Die Allgemeine Grundausbildung, die alle Soldaten durchlaufen müssen, wird ausschließlich in diesen Einheiten durchgeführt.

Schießen mit der Fliegerfaust STINGER an der Ostsee







Instandsetzung im RIZ
Zusätzlich zu den eigentlichen Einheiten des Bataillons gehört ein regionales Instandsetzungszentrum (RIZ) zum Verband. In dieser Einrichtung werden militärische Fahrzeuge und Geräte aller Bundeswehrverbände aus der näheren und weiteren Umgebung von Hardheim instand gesetzt.
Durch langjährige Fachausbildung sind die Spezialisten des RIZ (in der Regel Zeit- und Berufssoldaten) in der Lage, sowohl Kleinfahrzeuge und LKW als auch Großgerät wie beispielsweise den Flakpanzer GEPARD oder den Kampfpanzer LEOPARD 2 zu warten und zu reparieren.


 

Die Gliederung des Panzerflugabwehrbataillons 12

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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