sichbattallPatenschaft 2004 - 2015                                                                    

Bei einem Festakt im Rahmen der Hüffenhardter Kerwe wurde am 23.10.2004 die Patenschaft mit dem 3. Sicherungsbataillon 12 (damals: 5. Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12) der Carl-Schurz-Kaserne Hardheim begründet. Nachdem die Bundeswehrseite den Wunsch geäußert hatte, sich derart der Zivilbevölkerung anzunähern und die Gemeinde Hüffenhardt Interesse an einer Partnerschaft bekundet hatte, stand einer Partnerschaft nichts mehr im Weg. Während die Bundeswehr auf Kontakt zu den Bürgern und den Vereinen hofft, nicht zuletzt auch um die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr zu bewerben, legt die Gemeinde Wert darauf, den Menschen hinter der Uniform zu sehen.

So sind die Vertreter der Bundeswehr bereits vielfach den Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen nach Hüffenhardt gefolgt und haben die Bürgerversammlung oder diverse Dorffeste um viele, interessante Gespräche bereichert. Auch von der Arbeit der Bundeswehr konnten sich die Hüffenhardter mehrfach überzeugen, sei es auf Einladung zu Anlässen in der Kaserne oder vor Ort bei öffentlichen Gelöbnisfeiern wie zuletzt 2008 und 2012.

 


 

Information über das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12

 

Das Wappen des Verbandes:


zu sehen ist die Abbildung des roten fränkischen Rechens, dessen drei Spitzen heraldisch das Zeichen des Hochstifts der Würzburger Fürstbischöfe mit seinen historischen drei Ämtern darstellt: das Amt des Herzogs, das Amt des Bischofs und das Amt des Hochstiftes.
Des weiteren ist der fränkische Rechen auf silbernem Feld mit einer stilisierten blauen Schwinge zu sehen. Diese Schwinge soll die Bedrohung aus der Luft darstellen.
Der offene Halbkreis mit dem Blitz steht als Symbol für die Ausstattung mit Radar, die zwei gezackten Pfeile symbolisieren die doppelte Abwehr des angreifenden Luftfeindes durch die Kanonen des Flugabwehrkanonenpanzers und die Raketen des Fliegerfausttrupps.
Die Farben der Schwingen und Pfeile, blau und rot, sind zugleich die Farben der Garnisonsgemeine HARDHEIM. Das Wappen ist von einer schwarz durchflochtenen Silberborte umrandet.

 

Chronik:

 

01.10.1956 
Entstehung des Luftlandefeldartilleriebataillons 9 aus verschiedenen Kommandos vom Flugabwehrartilleriebataillon Rendsburg und der Luftlandebrigade 106 in Böblingen.
1958:
Verlegung der Einheit in die Luftlande- und Lufttransportschule nach Schongau-Altenstadt.
1964:
Herauslösung des Verbandes aus der Luftlandedivision und Integration in die neuaufgestellte 12. Panzerdivision.
1966:
Verlegung des Luftlandeflugabwehrbataillons 9 nach Hardheim
1979:
Umgliederung des Flugabwehrbataillons zum Flugabwehrregiment 12.
14.09.1993:
Unterstellung des Hardheimer Flugabwehrregiments zum gemischten Flugabwehrregiment 2.
01.10.1994:
erster Diensttag im Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12.
01.10.2002:
Unterstellungswechsel zu der neu aufgestellten Flugabwehrbrigade 100 in Fuldatal.

 

 
Gliederung des Panzerflugabwehrkanonenbataillons 12
 
Das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12 (kurz: PzFlakBtl 12), geführt vom Bataillonskommandeur, Herrn OTL Carsten Breuer, besteht aus 5 Einheiten, sogenannten "Batterien" und dem Stab, der den Kommandeur durch Zuarbeit in den verschiedenen Fachgebieten unterstützt.

Die erste Batterie ist die Stabs- und Versorgungsbatterie. Sie versorgt den Verband mit allen einsatzwichtigen Gütern wie Verpflegung, Munition und Kraftstoff für die Fahrzeuge und Panzer. Auch die Soldaten, die in den verschiedenen Stabsabteilungen Dienst leisten, gehören zur ersten Batterie.

In dieser Einheit verrichten sowohl Zeit- und Berufssoldaten als auch Grundwehrdienstleistende ihren Dienst, zum Beispiel als LKW-Fahrer, Lageristen, Computerspezialisten, Fernmeldemechaniker oder Bürofachkräfte. Die anderen Einheiten, also die 2. bis 5. Batterie werden als "schießende Batterien" bezeichnet. Alle diese Einheiten sind mit dem  Flugabwehrkanonenpanzer GEPARD als Hauptwaffensystem und der tragbaren Flugabwehrrakete STINGER als Sekundärbewaffnung ausgerüstet, sie führen den eigentlichen Kampf gegen Feind aus der Luft.

Zwei der vier schießenden Einheiten sind den Reaktionskräften zugeordnet und somit ohne große Vorbereitungsphase für Einsätze im Ausland einsetzbar. Es versteht sich von selbst, daß hier nur perfekt ausgebildete Spezialisten ihren Dienst verrichten, diese Einheiten bestehen daher ausschließlich aus Zeit- und Berufssoldaten sowie freiwillig länger dienenden Wehrpflichtigen.

 

Gästeschießen beim Sicherungsbataillon 12 in Hardheim

Gemeinsames Abschlussfest mit Rückgabe der Patenschaften des Bataillons

Überaus erfolgreich kehrten die Teilnehmer aus Hüffenhardt vom Gästeschießen aus der Hardheimer Carl-Schurz-Kaserne zurück. Anlässlich der Patenschaftsrückgabe fand am 22. Mai 2015 nahe der Hardheimer Kaserne auf der Standortschießanlage Kühlsheim, nahe des Übungsdorfes Wolferstetten ein Schießwettbewerb statt. Zahlreiche Teilnehmer hatten sich bereits um 10 Uhr vor Ort eingefunden, um am Wettbewerb teilzunehmen. Bereits um 9.00 Uhr ging die Fahrt gemeinsam mit dem Bus von Hüffenhardt in Richtung Hardheim. In den Wertigkeitsstufen Einsteiger, Geübte und Reservisten konnten die Teilnehmer ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Hervorragende Ergebnisse konnten dabei die Hüffenhardter Schützen erzielen. In der Kategorie „Geübte“ erreichte Rudolf Schneider den ersten Platz. Herbert Schneider den Dritten. In der „Reservistenklasse“ durfte sich Ralf Guth über den ersten Platz freuen. Gerhard Hagner ebenfalls über einen dritten Platz. Bei der abschließenden Siegerehrung konnten so die erfolgreichen Schützen aus Hüffenhardt neben einer Urkunde auch jeweils einen Pokal aus den Händen des Kommandeurs der Carl-Schurz-Kaserne, Oberstleutnant Heiko Wömpener, entgegen nehmen.

Weitere Gäste und Interessierte fanden sich im Laufe des Nachmittages zum gemeinsamen Abschlussfest in Wolferstetten ein.

Vor den angetretenen Soldaten des Bataillons wurden die Patenschaften der jeweiligen Kompanien mit den entsprechenden Gemeinden zurückgegeben. Hierzu erhielten die anwesenden Vertreter der einzelnen Patengemeinden aus Röllbach, Buchen, Osterburken, Markt Bürgstadt und Hüffenhardt sowie die Standortgemeinde Hardheim eine Urkunde sowie Medaille mit dem Dank für eine langjährige Zusammenarbeit und Unterstützung einer gelebten Patenschaft ausgehändigt.

Die Patenschaft der Gemeinde Hüffenhardt zur 3. Sicherungskompanie, vormals 5. PzFlak-Kompanie bestand damit genau 10 Jahre und 7 Monate. Viele Hüffenhardterinnen und Hüffenhardter ließen es sich nicht nehmen, dem Abschlussfest beizuwohnen. Damit zeigte sich erneut die tiefe Verbundenheit zur Patenkompanie.

War zunächst die Kasernenschließung für Mitte des Jahres 2017 vorgesehen, wurde diese bereits 2015 vollzogen.

Herzlichen Dank an Alle, die an diesem Abschlussevent teilnehmen konnten.


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