mariakalnok1Am 28.05.2005 haben die Gemeinde Máriakálnok und Hüffenhardt die über viele Jahre hinweg gepflegte, entstandene Freundschaft in einer offiziellen Partnerschaftsvereinbarung vertieft und bekräftigt. Die Verbindung, die historisch bedingt durch die Vertreibung der deutschstämmigen Einwohner von Máriakálnok im Jahre 1946 entstand, ist seit je her emotional in den Köpfen der Bürger der beiden Gemeinde verwurzelt und wird jährlich durch die gegenseitigen Besuche der Gemeinden erneut ins Bewusstsein gerufen.

Die Parteien tauschen sich über die jeweiligen Gemeindeaufgaben und den damit verbundenen Erfahrungen aus, sie laden sich auf ihre Veranstaltungen gegenseitig ein; sie streben sich nach Erhaltung der kulturellen Verbindungen und sozialen Kontakte.

Nur einer der vielen Höhepunkte war die Übergabe des ausrangierten Hüffenhardte Löschfahrzeugs an die im Aufbau befindliche Feuerwehr in Máriakálnok.


Máriakálnok ist der bekannteste Wallfahrtsort der Region und liegt am gegenüberliegenden Ufer der Mosoni Duna (Mosoner Donau) von Mosonmagyaróvár, also nur einige Kilometer vom Zentrum der Regionsstadt entfernt.
Die Gemeinde hat ca. 1.400 Ei
nwohner und eine Gemarkungsfläche von 1.548 Hektar.

Die sanften Buchten der Wieselburger Donau, wie auch die umliegenden romantischen Wälder und Auen verlocken begeisterte Naturfreunde. Die Landschaft lädt zum Reiten, Wandern, das Wasser zum Angeln und Rudern ein.

Maria-Gahling - wegen der ausgezeichneten Lage, der schönen Natur sowie der entsprechenden Infrastruktur - ist für Touristen wie auch Investoren gleichermaßen attraktiv. Nicht nur, sondern auch der größte Mineralschatz des Dorfes, das Thermalwasser, regt die Gahlinger zur Erweiterung des Tourismus an.  Kürzlich wurde der Grundstein gelegt zur Errichtung eines 42 Hektar großen Freizeitparks mit Erlebnisbad und Thermalhotel. Natürlich wird dieses enorme Bauvorhaben einen großen wirtschaftlichen Aufschwung nicht nur für Máriakálnok, sondern für die gesamte Region bringen.

Am Rande des Dorfes steht seit 1663 eine Kapelle, die im Jahre 1874 in neoromanischem Stil umgebaut wurde. In ihrem Presbyterium ist die Statue der wunderkräftigen Kálnoker Muttergottes zu finden. Im Zentrum befindet sich die schöne katholische Kirche.

 

weitere Informationen bei: Ludwig Sauer

weitere Berichte hier und im Archiv

 

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