Gemeinde H�ffenhardt

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Bodenrichtwerte zum Stichtag 31.12.2020

Der Gutachterausschuss der Gemeinde Hüffenhardt hat gemäß § 196 BauGB in Verbindung mit § 12 der Gutachterausschussverordnung die Bodenrichtwerte zum Stichtag 31.12.2020 für die Gemeinde Hüffenhardt ermittelt und in seiner Sitzung am 14.12.2020 in Form von Bodenrichtwertkarten beschlossen. Der Richtwert ist ein aus Kaufpreisen ermittelter durchschnittlicher Bodenwert für unbebaute oder bebaute Grundstücke eines Gebietes, für das im Wesentlichen gleichartige Nutzungs- und Wohnverhältnisse vorliegen. Abweichungen des einzelnen Grundstücks in den wertbestimmenden Eigenschaften wie Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Erschließungszustand und Grundstücksgestaltung bewirken Abweichungen eines Verkehrswertes vom Richtwert.

 

Wochenendgebiet „Henkert“

Das Sondergebiet „Henkert“ liegt im Südosten der Gemeinde Hüffenhardt, also Richtung Siegelsbach. Es handelt sich dabei um ein naturnahes Erholungsgebiet, in dem lediglich Garten- und Gerätehütten zugelassen sind, nicht aber Wochenendhäuser oder ähnliches. Das Gebiet ist hinsichtlich Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung nicht erschlossen. Für den Naturfreund, der zu Hause nicht die Möglichkeit hat, in einem Garten zu wirken und allen weiteren, die Ruhe und Erholung statt Lärm und Unterhaltung suchen, könnte der Henkert ein Paradies sein.

Für den interessierten Leser: Warum heißt der Henkert „Henkert“?

Im "Henkert" stand früher der Galgen für das Gebiet der Gerichtsbarkeit der Burg Guttenberg.

Kaiser Maximilian I. hat der Familie Gutenberg im Jahr 1497 das Recht der hohen Gerichtsbarkeit für Neckarmühlbach, Hüffenhardt, Siegelsbach und Kälbertshausen verliehen. Diese hatten das Recht und die Pflicht, Recht zu sprechen und damit für Recht und Ordnung zu sorgen.

Die hohe Gerichtsbarkeit beinhaltet auch das Recht zur Todesstrafe, die, wenn sie verhängt wurde, im Henkert vollstreckt wurde.

Erst 1806 ist durch die Einführung der Gewaltenteilung (Napoleon, Reichsdeputationshauptschluss) in Neckarbischofsheim und in Mosbach ein Gericht eingerichtet worden.

Bis dahin wurde die Jurisdiktion (über 300 Jahre lang) von der Familie Guttenberg ausgeübt.